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Gewässer |
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Der Angelverein Möhringen e. V. nutzt zur Zeit fischereilich drei Gewässer mit den unterschiedlichsten Charakteristiken und bietet dem Angler so eine Vielfalt an Möglichkeiten. |
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Stausee Der Möhringer Stausee wurde in den frühen Zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts angelegt. Der Stausee ist eine Talsperre mit maximal 3m Tiefe. Er hat eine Wasserfläche von 2,5 ha und liegt auf einer Höhe von 680 m ü. NN in einem steil und tief eingeschnittenen Tal, dem "Bächetal". Im nordwestlichen Bereich ist der See sehr flach und mit Weidengehölz und Röhricht bewachsen. Schon kurz nach der Erbauung stellte sich der Stausee schnell als Fehlinvestition der Gemeinde Möhringen heraus, denn in seiner angedachten Verwendung zur Energiegewinnung war er, aufgrund des geringen Gefälles in Richtung Möhringen, nicht zu gebrauchen. Dafür entstand im Laufe der Jahre ein einmaliges Biotop und Naturdenkmal. Seit 1978 wird der Stausee fischereilich durch den Angelverein Möhringen e. V. genutzt, gehegt und gepflegt. |
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Im Jahr 1989/90 mußte jedoch um den Fortbestand des Stausees gebangt werden. Er drohte durch das eingebrachte Material des Krähenbaches zu verlanden. Dank Gutachter, die beide Gewässer als wertvoll einschätzten und dank eines einstimmigen Beschlusses des Möhringer Gemeinderates wurde der Sanierung beider Gewässer und somit dem Erhalt des Stausees zugestimmt. Die Sanierung verschlang Kosten in Höhe von 200.000€. Der Angelverein Möhringen übernahm davon 20.000€ und überließ der Gemeinde somit "Alles", was der Verein zu diesem Zeitpunkt besessen hat. Eine Investition, die sich, wie wir heute wissen, für alle Beteiligten gelohnt hat. Guter Bestand an: Flußbarsch, Hecht, Zander, Rotaugen ( Plötzen ), Karpfen Seltener : Schleien, Rotfedern Entnahmepflicht für Karausche, Döbel, Brachse und Barsch |
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Krähenbach Der Krähenbach war im Jahr 1880 im Interesse der Landwirtschaft begradigt worden, was zu vielerlei Problemen führte. Vordringlich litt die Wasserqualität durch den später entstandenen Stausee und Laichplätze verschwanden, was zur Folge hatte, daß auf kurz oder lang viele im und am Krähenbach heimische Arten verschwanden. Durch die schnelle Fließgeschwindigkeit drohte er auch den Stausee durch das eingebrachte Material zu verlanden. In den Jahren 1992-1993 wurde der Krähenbach renaturiert und am Stausee vorbeigeführt. |
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Es wurde wert darauf gelegt, daß der neue Bachlauf "mäandert" und somit wieder neue Lebensräume und Laichplätze für viele Fischarten entstehen. Die Fließstrecke wurde im Vergleich zu vorher annähernd verdoppelt. Stellenweise bietet der Krähenbach das Charakteristikum eines Gebirgsbaches mit einem Gefälle von 3,5 %. Die hohe Wasserqualität beweist heute das Vorkommen des Steinkrebs Der Krähenbach darf durch den Angelverein Möhringen e. V. von der Gemarkungsgrenze Talheim bis zum Einlauf in die Donau befischt werden. Bestand: Salmoniden Entnahmepflicht für Karausche, Döbel, Brachse und Barsch Hinweis! Krähenbach darf nur mit einer Handangel und Naturköder befischt werden. Das Fliegenfischen ist weiterhin erlaubt |
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Donau Auf Möhringer Gemarkung präsentiert sich die Donau als Fluss der "Extreme". So bietet sich fast jährlich in den trockenen Sommermonaten ein geologisches Schauspiel der besonderen Art. Denn die "obere Donau" versickert, um dann in Deutschlands wasserreichster Karstquelle, dem Aachtopf, wieder ans Licht zu treten. So ist es keine Seltenheit, daß man das Flußbett der Donau auf unserer Gemarkung trockenen Fußes durchqueren kann. Dies stellt jedoch einen lebensbedrohlichen Zustand für viele in der Donau ansässigen Fische dar. Aus diesem Grund werden durch Elektroabfischung, das bedeutet kurzfristige Betäubung und Entnahme der Fische, jährlich viele tausend Fische vor langsamer Verendung und letztlich vor dem sicheren Tod gerettet, indem sie im Flußlauf weiter unten in Richtung Tuttlingen wieder eingesetzt und somit umgesiedelt werden. Dies stellt für die Fische in dieser Situation die schonendste Art der Umsetzung dar, ist aber für unseren Verein ein aufwendiges und auch kostenintensives Unterfangen, welches wir aber auch im Sinne der Arterhaltung gerne bereit sind, zu schultern. |
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Die Donau als Fließgewässer
hat aber auch seinen anglerischen Reiz. Ob mit Fliege auf Hecht und Forelle,
oder doch lieber ein Ansitz auf Karpfen? Die Donau bietet sehr viele
Möglichkeiten. Die Flußstrecke reicht von der Gemarkungsgrenze Immendingen
bis zur Gemarkungsgrenze Tuttlingen an der Eisenbahnbrücke. In etwa 8 km
Flußlauf liegen auf Möhringer Gemarkung und dürfen vom Angelverein Möhringen
e. V. fischereilich genutzt werden |